Diese Studie bietet einen umfassenden Überblick über die grundlegenden Konzepte der Mechanotransduktion, dem Prozess, durch den mechanische (und Infraschall-)Stimuli in biochemische Reaktionen umgewandelt werden, um die Knochenheilung zu beeinflussen. Zu den biomechanischen Mechanismen gehören Integrin-Signalgebung, Ionenkanalaktivierung und zytoskelettale Reorganisation. Sie bietet einen soliden Rahmen für das Verständnis, wie Vibration die Knochenheilung auf zellulärer und molekularer Ebene beeinflusst. Diese Gründlichkeit gewährleistet einen klaren Zusammenhang zwischen mechanischen Stimuli und biologischen Ergebnissen und bildet somit eine zuverlässige Grundlage für die Bewertung vibrationsbasierter Interventionen in der Knochenreparatur. Insbesondere wird erörtert, wie Vibrationen, beispielsweise gepulster Ultraschall niedriger Intensität (LIPUS) oder extrakorporale Stoßwellentherapie, zelluläre Reaktionen wie Membranhyperpolarisation und die Bildung von freien Sauerstoffradikalen auslösen, die osteogene Wachstumsfaktoren wie den transformierenden Wachstumsfaktor Beta-1 (TGF-β1) fördern. Therapeutischer Infraschall wird nicht berücksichtigt, es werden jedoch Mechanotransduktionsmechanismen vorgestellt, die durch Infrasound 8 und CHI Palm eine beschleunigte Heilung ermöglichen. Dabei werden nicht die freundlichen oder beruhigenden Eigenschaften des Signals berücksichtigt, sondern nur die Amplitude der Stimulation.
